Der ifo Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands setzt im Oktober seinen Höhenflug fort. Die aktuelle Geschäftssituation wird von den Unternehmen erneut positiver bewertet, und die Erwartungen haben sich verbessert. Der Konjunkturmotor läuft stabil und rund.
Auch im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Allerdings sind die befragten Bauunternehmen mit ihrer derzeitigen Geschäftslage unzufriedener als im Vormonat. Die Aufhellung des Geschäftsklimas resultiert ausschließlich aus einer deutlich günstigeren Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung.
mehr zur Baukonjunktur: http://www.baulinks.de/webplugin/themen/baukonjunktur.php4
Freitag, den 22. Oktober 2010 17:40
Im Vergleich zu vor drei Wochen hat sich die politische Stimmung relativ stark verändert: Erstmals seit August kann die Union wieder zulegen, gleichzeitig bleiben die Grünen auf hohem Niveau stabil: Die CDU/CSU steigt in der Stimmung auf 36 Prozent (plus 6), die FDP fällt hingegen auf 3 Prozent (minus 1). Die SPD kommt nur noch auf 30 Prozent (minus 2), während die Grünen 21 Prozent (unverändert) erreichen und die Linke nur noch 7 Prozent (minus 2).
Freitag, den 22. Oktober 2010 15:17
Seitdem die Bundesregierung ein Sonderprogramm für energieeffiziente Sanierung eingeführt hat mit dem Namen ?Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung Optimierung der Wärmeverteilung?, hat die KfW-Bankengruppen bis zum 31. August 2010 insgesamt 239.704 Zusagen gemacht. Die Höhe der Zuschüsse betrug insgesamt 34 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.
Freitag, den 22. Oktober 2010 15:01
Die bislang umgesetzten oder noch geplanten zwölf Baumaßnahmen mit privater Beteiligung (sogenannte ÖPP-Maßnahmen) umfassen maximal fünf Prozent des deutschen Autobahnnetzes. Über Mauteinnahmen und Vergütungszahlungen lägen keine aussagekräftigen Prognosen vor, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Als Vergütungssystem gebe es ein Einheitsmautmodell. Dabei werde pro Lkw-Fahrzeugkilometer ein Einheitsmautsatz an den Betreiber gezahlt. Ein weiteres Modell sehe eine Vergütung an den Betreiber in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Strecke vor.
Donnerstag, den 21. Oktober 2010 20:49
Bundesbauminister Peter Ramsauer sieht die in Zukunft eher weiter steigenden Energiepreise als eine "gewaltige wirtschaftliche Triebfeder", die hoch gesteckten Ziele des neuen Energiekonzepts auch zu erreichen. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 11/2010, EVT 21. Oktober) wollte Ramsauer auch neue Anreize für Immobilien-Eigentümer nicht ausschließen: "Das muss das Ziel sein. Nach Abschluss der Haushaltsklausur sah es so aus, als würde die energetische Förderung Mitte 2011 auslaufen. Jetzt, ein paar Monate später, bekommen wir ab 2011 noch 500 Millionen Euro drauf." Statt der direkten Mittelzuwendung sieht Ramsauer auch im "steuerlichen Anreiz eine exzellente Option". Was ihm in der ganzen Diskussion zu kurz komme, seien "die Mehreinnahmen, die ich durch eine Förderung auslöse. Auf diese Weise refinanziert sich so etwas auch selbst. Was wiederum für steuerliche Anreize spräche".
Die ganze Last der energetischen Sanierung von Miet-Immobilien könne man dem Eigentümer nicht allein aufhalsen, stellte der Bundesbauminister im 'Capital'-Interview fest: "Die Regeln müssen so sein, dass es sich für beide, für Eigentümer und Mieter, lohnt." Es sei erfreulich, "dass auch die Mieterbünde die Probleme sehen und der energetischen Sanierung aufgeschlossen gegenüber stehen. Da herrscht kein engstirniges Schutzdenken."
Ramsauer will auf jeden Fall "alles tun, um die finanziellen Förderanreize langfristig zu erhalten". Deshalb sei es auch gut und ganz wichtig, dass die Mehreinnahmen aus der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke unmittelbar mit der energetischen Sanierung verknüpft seien: "Die Laufzeitverlängerung ist kein Geschenk an die Atom-Lobby, sondern hilft uns, dauerhaft Geld in die Förderung erneuerbarer Energien und das Einsparen von Energie zu stecken."
In Bezug auf das Erreichen der gesteckten Ziele zeigte sich Ramsauer realistisch: "Schon bautechnisch ist ein Nullenergie-Standard im Gebäudebestand kaum machbar. Dafür bräuchte man jährlich rund 75 Milliarden Euro, rund 2200 Milliarden Euro bis 2050. Das sind irre Summen. Ich bin daher auch gegen jeden Zwang." Der Eigentümer habe die Wahl, wie er saniert und wenn "wir am Ende nicht 100, sondern nur auf 80 Prozent CO2-Neutralität kommen, dann ist das auch in Ordnung".
Dienstag, den 19. Oktober 2010 17:54